Möbel Martin Mainz

Die Möbel Martin GmbH und Co KG eröffnet in Mainz das neueste Haus der Gruppe mit einer Verkaufsfläche von über 45.000 qm. Erstmals in der Geschichte des Familienunternehmens (Gründung 1959) wurde für das bis dato größte Geschäftshaus auch eine professionelle Lichtplanung durch Tobias Link, Saarbrücken vorgenommen.

  • LED-Technik
    Insta GmbH, Lüdenscheid
  • Bauherr
    Möbel Martin GmbH & Co KG
  • Architekt
    Architekten Stumperl & Becker GmbH
  • Elektroplanung
    BIG Bechthold Ingenieurgesellschaft mbH
Verwendete Produkte
  • instalight 3242
  • instalight 3210

Möbel Martin Mainz Die Möbel Martin GmbH und Co KG eröffnet in Mainz das neueste Haus der Gruppe mit einer Verkaufsfläche von über 45.000 qm. Erstmals in der Geschichte des Familienunternehmens (Gründung 1959) wurde für das bis dato größte Geschäftshaus auch eine professionelle Lichtplanung durch Tobias Link, Saarbrücken vorgenommen. Mit Tobias Link verbindet Insta eine jahrelange gute Zusammenarbeit, so dass Insta im Innenbereich mit LED Downlights des Typs instalight 3210 und 3242 die gewünschten Beleuchtungsaufgaben realisieren konnte. Zusätzlich wurde die Deckengestaltung im Gastronomiebereich durch Deckenvouten gestaltet, in die LEDLUX LS LED Linien von Insta zur Beleuchtung der Vouten eingesetzt wurden. Die Grundbeleuchtung im Gastronomiebereich wurde ebenfalls durch Insta Downlights realisiert und gestaltet. Die Lichtplanung umfasst alle Außenbereiche wie Fassade, Parkplatz und Verkehrsflächen, sowie im Innenbereich die Deckengestaltung, Verkehrsflächen und Restaurant. Ein besonderes Highlight stellt die Deckengestaltung im Atrium dar. Das Atrium bildet das Herz des Kaufhauses und ist der Hauptverkehrsknotenpunkt und Bühne für Aktionsflächen. Eine von Tobias Link entworfene Deckenskulptur aus Gipskarton macht die sonst sehr zurückhaltenden, eher technisch gebauten Deckenflächen attraktiver. Sie besteht aus einer Welle mit einer Amplitude von 1,2 m. Aus der Welle wurden ein Ring und ein Loch in der Mitte der ovalen Geometrie des Atriums herausgeschnitten. Diese zurückspringenden Flächen werden indirekt beleuchtet und nehmen tiefstrahlende Downlights für die EG-Fläche auf. Die komplette Struktur wird aus dem 2. OG mit kopfbewegten LED-Movingheads in einem Licht in höherer Farbtemperatur und changierenden Abstrahlwinkeln nachgefahren. Auf fast unbewusste Weise entsteht so ein dynamisches Moment beim Betrachter, das in unmerklichen Intervallen auftritt und an ziehende Wolken erinnert. Der Adaptionsweg zwischen Tages- und Kunstlicht im Eingangsbereich wird mittels einer Lichtbalkendecke realisiert, die zu den Randbereichen mit Milieuleuchten ergänzt wird. Einzelne Sonnenleuchten streuen mit eng strahlenden Spots belebende Punkte in die Verkehrsfläche. Der Adaptionsbereich im Eingang arbeitet über die Öffnungszeiten mit einem Delta von 2.700 K bis 5.000 K. Quadratische Licht-Deckenelemente helfen bei der Orientierung im Raum, sie zeigen große Kreuzungspunkte sowie Übergänge zu den Aufzügen an. Die Beleuchtung der Hauptverkehrsflächen wurde gestalterisch zugunsten der Ausstellungsfläche stark reduziert. Somit entsteht ein angenehmer Kontrast, der den Blick des Betrachters auf die Exponate lenkt. Gleichzeitig konnte so Energie eingespart werden. Dies gelang auch durch den Austausch der bisher verwendeten Kompaktleuchtstofflampen durch LED, die nun den Weg in kleinen Abständen mit definierten Lichtinseln rhythmisieren. Das Gesamtvolumen der eingesparten Energie allein in den Verkehrswegen lag bei 18% im Vergleich zu den früher umgesetzten Konzepten. Eine Besonderheit liegt auch in der Werbebeleuchtung. Diese wurde früher mit energieaufwändigen selbstleuchtenden Großflächentransparenten realisiert. In Mainz hingegen wurden die Werbeflächen und Schriften flach auf die Fassade montiert und mittels einer exakten Aufprojektion aus dem Bereich der Theatertechnik scharf abgegrenzt angestrahlt. Um den Effekt durch einen höheren Kontrast noch stärker wirken zu lassen, wurde die sonst übliche Fassadenbeleuchtung stark reduziert. Somit konnte in diesem Fall der Energieverbrauch um über 60% im Vergleich zu den älteren Möbelhäusern gesenkt werden.

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