Signal Iduna Park, Dortmund

138 Meter lange dekorative Lichtlinie vor dem Eingangsbereich des Stadions. Installation im Entwässerungskanal ACO DRAIN® Multiline. Ausgestattet mit einer RGB LED-Floorline, überrollbar abgedeckt mit mattiertem Spezialglas. Mit den Spielen wechselnd können z.B. die Vereinsfarben der Mannschaften statisch oder als Lauflicht gesteuert werden.

Repräsentatives Licht für die Fußball-Oper in Dortmund Mit seinen 84.000 Plätzen bei nationalen Spielen ist das Dortmunder Westfalenstadion – der Signal Iduna Park – das größte Stadion der Bundesliga. Es hat mit durchschnittlich 80.000 verkauften Karten pro Spiel den höchsten Zuschauerschnitt in Europa und ist in diesem heißen Fußballsommer auch das drittgrößte WM-Stadion. Um die Kapazität zu erhöhen, wurde bereits im Jahr 2002 aus dem „eckigen Schmuckkästchen der WM 74“ ein Stadionoval. Vor der Weltmeisterschaft 2006 ging der Ausbau in zügigen Etappen auf die Zielgerade. Die letzten 17.000 alten Sitzschalen wurden demontiert und durch schwarze und gelbe Sitze mit Rückenlehnen ersetzt. Die Kabinen und Schiedsrichterräume, der Dopingkontroll- und der Medienbereich wurden vergrößert und modernisiert. Zusätzliche Parkplätze, VIP-Lounges und die Sicherheitsausstattung wurden gebaut bzw. eingerichtet. Um die Gäste aus aller Welt angemessen bewirten zu können, setzen die Borussen auch Maßstäbe in Sachen gepflegter Gastlichkeit. In zwei der neuen Ecken Westtribüne/Nord und Westtribüne/Süd entstanden zeitgemäße Hospitality-Bereiche mit Niveau. Die Dortmunder Fußballfans haben ihren „Tempel“ nach dem Ausbau ohne Anlaufzeit und mit Stolz angenommen. Dies ist nur allzu verständlich, denn mit dieser prachtvollen Arena kann man den Signal Iduna Park durchaus das „Verona des deutschen Fußballs“ nennen. Und was braucht eine „große Oper“ neben ihren Stars und einem begeisterten Publikum? Sie braucht gutes Licht. Vor dem nördlichen Eingangsbereich werden die Zuschauer, bevor Sie durch die Drehsperren das Stadion betreten, von einer 138 Meter langen, parallel zum Gebäude verlaufenden LED-Lichtlinie empfangen. Hier können mit den Spielen wechselnd die Vereinsfarben der Mannschaften statisch oder als Lauflicht eingespielt werden. Weitere Lichtsteuerungs-Varianten wie ein „Regenbogen“, ein „Wasserfall“ oder ein blitzschnell laufender Lichtpunkt – selbst ein Fußballprofi ist nicht in der Lage, ihn mit dem Fuß einzufangen – sorgen für gute Stimmung beim Publikum. An diese Lichtlinie im Fußgänger- und Kleinlastbereich schließt sich in der Zone für den Schwerlastverkehr eine zwanzig Meter lange Linie mit LED-Lichtpunkten an. Realisiert wurde das Projekt mit der ACO DRAIN-Lichtline von Insta Elektro GmbH. Hierzu wurden zwei Kanäle ausgeschachtet. Der erste Kanal dient zur Drainage und nimmt Schächte und Kabel für die Stromversorgung der Anlage auf. Der zweite Kanal ist mit der ACO DRAIN Multiline bestückt, in der die LED-Floorline mit RGB-LED installiert sind. Die ursprüngliche ACO DRAIN-Rinne wird, mit dem für Insta entwickelten Spezialglas der Firma HECKER Glastechnik GmbH & Co. KG abgedeckt, zur überrollbaren, dekorativen Lichtlinie. In insgesamt acht Schächten sind die Vorschaltgeräte und die Steuerungen der Anlage untergebracht. Während der Bauarbeiten sind die Rinnen zu jedem Spieltag mit Gitterrosten abgedeckt worden, um die normale Nutzung des Stadions zu gewährleisten. Eine logistische Höchstleistung der DEW21 (Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH), der vom Dortmunder Tiefbauamt die Bauleitung übertragen wurde. Nach Abschluss aller baulichen Vorbereitungen, liefert Insta die fertig programmierte Anlage mit allen elektronischen Komponenten und den LED-Leuchten. Vor Ort wird mit dem ausführenden Elektro-Fachbetrieb die Installation der Anlage besprochen. Die offizielle Inbetriebnahme dieses Lichtakzentes an der Nordseite des Stadions erfolgte am 11. Mai 2006. Rechtzeitig vor Beginn der WM, um die Fans zum Vorrunden-Spiel Trinidad/Tobago gegen Schweden am 10. Juni 2006 angemessen zu begrüßen.

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